Schlauchpumpen
Schlauchpumpen kommen überall dort zum Einsatz, wo abrasive, viskose oder feststoffhaltige Medien schonend und zuverlässig gefördert werden.
FLUX Schlauchpumpen sind selbstansaugende Verdrängerpumpen mit Fördermengen bis 300 m³/h und Drücken bis 10 bar. Wartungsarm, mit Schlauchwechsel in wenigen Minuten ohne Spezialwerkzeug.
FHP-10, FHP-15
Für kleine Fördermengen bis 330 l/h. Kompakte Schlauchpumpen für Dosier- und Transferaufgaben mit Förderdrücken bis 5 bar.
FHP-25, FHP 32, FHP-40, FHP-50
Für mittlere Fördermengen bis 5.600 l/h. Robuste Ausführung für viskose Medien und Anwendungen mit Feststoffen.
FHP-65, FHP-80, FHP-100, FHP-150, FHP-200
Für hohe Förderleistungen und anspruchsvolle Prozessanwendungen. Geeignet für abrasive, scherempfindliche und feststoffhaltige Medien.
Vorteile
Einsatzgebiete
Typische Anwendungen und Einsatzgebiete der FLUX Schlauchpumpen.
Abwasser & Kläranlagen
Abwasser und Perkolat fördern – selbstansaugend, feststofftolerant, trockenlaufsicher.
Landwirtschaft & Biogas
Gülle, Futtermittel und Gärreste – auch bei hoher Trockensubstanz bis 25 % und hohem Feststoffanteil.
Bergbau & Tiefbau
Bohrschlamm, Ölschlamm und abrasive Suspensionen – hohe Verschleißfestigkeit durch NRH-Schlauch.
Lebensmittelverarbeitung
Lebensmittelreste und Schlachterei-Abfälle – schonende Förderung, FDA-konforme Schläuche verfügbar.
Chemische Industrie
Aggressive und hochviskose Medien bis 20.000 mPas – EPDM-Schläuche für konzentrierte Säuren und Laugen.
Öl- & Gasindustrie
Ölschlamm, Altöl und Kühlschmiermittel – Schneidöl-Förderung, On-/Offshore-tauglich.
Medienbeispiele
Schlauchpumpen sind besonders geeignet zur Förderung von Feststoffen.
Schlauchpumpen sind ideal für die Förderung von Medien mit hohem Feststoffgehalt. Ob abrasive, langfaserige oder stark viskose Materialien – unsere Pumpen meistern jede Herausforderung.
- Abwasser
- Agrarprodukte
- Beizmittel für die Saatgut-Produktion
- Bohrschlamm
- Futtermittel
- Gülle
- Hygieneprodukte
- Lebensmittelreste
- Ölschlamm und Altöl
- Perkolat(-Wasser)
- Restprodukte
- Schlachterei-Abfälle
- Schneidöl
Schlauchpumpen im Vergleich
Die wichtigsten Kennwerte und Merkmale im Überblick – für Auswahl und Vergleich.
FHP-10, FHP-15 |
FHP-25, FHP 32, FHP-40, FHP-50 |
FHP-65, FHP-80, FHP-100, FHP-150, FHP-200 |
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Für kleine Fördermengen bis 330 l/h. Kompakte Schlauchpumpen für Dosier- und Transferaufgaben mit Förderdrücken bis 5 bar. Kennwerte:
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Für mittlere Fördermengen bis 5.600 l/h. Robuste Ausführung für viskose Medien und Anwendungen mit Feststoffen. Kennwerte:
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Für hohe Förderleistungen und anspruchsvolle Prozessanwendungen. Geeignet für abrasive, scherempfindliche und feststoffhaltige Medien. Kennwerte:
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Baugruppen im Detail (Auswahl)
Die wichtigsten Kennwerte und Merkmale ausgewählter Schlauchpumpen im Überblick. Alle Modelle vergleichen (Technische Daten, Maße, Leistungskurven)
| Baugruppe | FHP-10 | FHP-15 | FHP-40 | FHP-50 | FHP-65 | FHP-80 | FHP-100 | FHP-125 | FHP-150 | FHP-200 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Fördervolumen | 150 l/h | 330 l/h | 3.000 l/h | 5.600 l/h | 12 m³/h | 20 m³/h | 40 m³/h bei 5 bar | 60 m³/h bei 26 U/min | 120 m³/h bei 26 U/min | 300 m³/h bei 26 U/min |
| Nenndrehzahl | 50 U/min | 50 U/min | 26 U/min | 26 U/min | 26 U/min | 26 U/min | 26 U/min | 26 U/min | 26 U/min | 26 U/min |
| Betriebsdruck | 5 bar | 5 bar | 5 bar | 5 bar | 5 bar | 5 bar | 5 oder 10 bar | 5 oder 10 bar | 5 oder 10 bar | 5 oder 10 bar |
| Motorleistung | 0,37 kW | 0,37 kW | 1,1 kW | 1,5 kW | 2,2 kW | 4,0 kW | 7,5 oder 15 kW | 11 oder 22 kW | 15, 18 oder 37 kW | 37, 45 oder 90 kW |
| Schlauchdurchmesser | 10 mm | 15 mm | 40 mm | 50 mm | 65 mm | 80 mm | 100 mm | 125 mm | 150 mm | 200 mm |
| Fördermenge pro Umdrehung | 0,05 l/U | 0,11 l/U | 1,9 l/U | 3,6 l/U | 7,7 l/U | 12,8 l/U | 25 l/U | 38 l/U | 76,92 l/U | 192,31 l/U |
| Anschluss | 1/4" AG | 1/2" AG | 1½" AG oder DN 40 Flansch | 2" AG oder DN 50 Flansch | 2½" AG oder DN 65 Flansch | 3" AG oder DN 80 Flansch | 4" AG oder DN 100 Flansch | 5" AG oder DN 125 Flansch | 6" AG oder DN 150 Flansch | 8" AG oder DN 200 Flansch |
| Gehäusewerkstoff | PU | Stahl, Edelstahl | Stahl, Edelstahl | |||||||
| Schlauchwerkstoffe | NRH, EPDM, NBR, FDA-EPDM, FDA-NBR | NRH, EPDM, NBR, FDA-EPDM, FDA-NBR | NRH, EPDM, NBR, FDA-EPDM, FDA-NBR | |||||||
| Gewicht | ca. 25 kg | ca. 25 kg | ca. 140 kg | ca. 180 kg | ca. 265 kg | ca. 500 kg | ca. 700 kg | ca. 1.300 kg | ca. 1.800 kg | ab 4.500 kg |
Pumpentechnik und Zubehör
Werkstoffe, Schlauchmaterialien und Zubehörkomponenten lassen sich gezielt an Medium, Prozess und Einsatzumgebung anpassen – für mehr Betriebssicherheit, präzisere Förderung und höhere Anlagenverfügbarkeit.
Material |
Beständigkeit |
Typische Medien |
| NRH (Naturkautschuk) | Sehr gute Abriebfestigkeit, beständig gegen verdünnte Säuren/Laugen und Alkohole | Gülle, Bohrschlämme, feststoffhaltige Medien |
| NBR (Buna-N) | Sehr gute Beständigkeit gegen Öle, Fette und Alkalien, gute mechanische Eigenschaften | Altöl, Schweröl, Olivenöl |
| EPDM | Gute Beständigkeit gegen Chemikalien, konzentrierte Säuren und Laugen | Essig, Schwefelsäure (50 %), Kaliumhydroxid, Reinigungsmittel, Zitronensäure, Natronlauge |
Werkstoff |
Einsatzempfehlung |
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Polyurethan |
Standardgehäuse für FHP 10 und 15. Hohe Verschleißfestigkeit, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis |
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Stahl |
Standardgehäuse pulverbeschichtet; FHP 25 bis 50. Standardgehäuse Stahl verzinkt ab FHP 65. Erhöhte mechanische Belastung, industrieller Einsatz |
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Edelstahl |
Optional ab FHP 25 erhältlich. Hygienisch sensible Bereiche, chemisch aggressive Umgebungen |
Zubehör |
Funktion |
Verfügbar ab |
| Pulsationsdämpfer | Gleichmäßiger Förderstrom, reduziert Druckspitzen, verbessert Dosiergenauigkeit. | Alle Baugrößen |
| Schlauchbruchsensor | Erkennt beschädigten Schlauch, schaltet Pumpe ab – erhöht Anlagensicherheit, verhindert Medienaustritt | Ab FHP-25 |
| Frequenzumrichter | Präzise Drehzahl- und Fördermengensteuerung, flexible Anpassung an Betriebsbedingungen | Alle Baugrößen |
| Steuereinheit | Pumpensteuerung direkt an der Pumpe, optimiert Betriebsabläufe | Alle Baugrößen |
| Vakuumpumpe | Erzeugt Unterdruck im Gehäuse – erhöht Ansaughöhe von 5 auf 9 mWs | Ab FHP-100 |
| Erhöhte Motorleistung | Verstärktes Getriebe – max. Förderdruck steigt auf 10 bar | Ab FHP-100 |
FAQ
Häufig gestellte Fragen zu Schlauchpumpen. Auslegung, Wartung und Einsatzmöglichkeiten.
FLUX Schlauchpumpen bestehen aus verschiedenen Komponenten mit unterschiedlichen Werkstoffen:
- Gehäuse: PU, Stahl oder Edelstahl – je nach Anwendung und Hygieneanforderung.
- Schläuche: NRH, NBR oder EPDM – abgestimmt auf die chemische Beständigkeit gegenüber dem Medium.
- Rollen: POM (Polyoxymethylen).
Die Werkstoffwahl richtet sich nach Medium, Temperatur und Branchenanforderung.
FLUX Schlauchpumpen eignen sich für Anwendungen, bei denen schonende, pulsationsarme Förderung und einfache Reinigung gefordert sind.
Typische Einsatzbereiche:
- Chemie: Säuren, Laugen, aggressive Medien – das Medium berührt nur den Schlauch.
- Wasser-/Abwassertechnik: Schlämme, Suspensionen mit Feststoffanteil.
- Lebensmittel und Pharma: Schonende Förderung empfindlicher Produkte.
- Prozessindustrie: Dosierung und Förderung viskoser Medien.
Die Pumpen sind selbstansaugend, trockenlaufsicher und fördern scherarm.
FLUX Schlauchpumpen fördern Medien bis 20.000 mPas – von dünnflüssig bis mittelviskos.
Das Verdrängerprinzip mit rotierendem Rotor und Schlauch eignet sich besonders für scherempfindliche und viskose Medien, da das Medium nur mit dem Schlauchinneren in Kontakt kommt und schonend gefördert wird.
Ja, eine FLUX Schlauchpumpe ist konstruktiv selbstansaugend. Durch das Zusammendrücken und Entspannen des elastischen Schlauchs entsteht ein Unterdruck, der das Medium aktiv ansaugt – auch ohne Vorbefüllung oder Rückschlagventil.
Details: Beim Drehen des Rotors wird der Schlauch punktuell zusammengedrückt. Durch die Rückverformung entsteht auf der Saugseite ein Unterdruck, der das Medium ansaugt. Dieser Prozess wiederholt sich kontinuierlich, wodurch die Schlauchpumpe selbst bei Luft im System sofort förderfähig bleibt. Das System ist außerdem trockenlaufsicher, da kein Schmiermittel oder Dichtungselement benötigt wird. Dadurch eignen sich Schlauchpumpen besonders für Anwendungen mit häufigem An- und Abschalten oder wechselnden Medien, etwa in Kläranlagen, Biogasanlagen oder bei chemischen Prozessen mit abrasiven Stoffen.
Ja. FLUX Schlauchpumpen fördern Medien mit Feststoffen bis zu 40 % des Schlauchinnendurchmessers. Das macht sie geeignet für Schlämme, Suspensionen, Pasten oder Medien mit Partikeln.
Da das Medium nur mit dem Schlauch in Kontakt kommt und keine Ventile oder Dichtungen passiert, werden auch empfindliche Feststoffe nicht beschädigt.
Pulsationsarm bedeutet, dass der Förderstrom gleichmäßig und ohne starke Druckschwankungen fließt. Bei FLUX Schlauchpumpen wird dies durch zwei gegenüberliegende Rollen am Rotor erreicht, die den Schlauch abwechselnd zusammendrücken – so entsteht ein nahezu kontinuierlicher Volumenstrom.
Vorteile:
- Schonung empfindlicher Medien (keine Scherbelastung durch Druckspitzen).
- Präzise Dosierung – gleichmäßiger Förderstrom erleichtert die Mengensteuerung.
- Geringere Belastung der nachgeschalteten Leitungen und Armaturen.
Eine Schlauchpumpe arbeitet nach dem Verdrängerprinzip: Das Medium wird durch das periodische Zusammendrücken eines flexiblen Schlauchs gefördert. Im Gegensatz dazu fördern „normale“ Pumpen wie Kreiselpumpen oder Exzenterschneckenpumpen über Zentrifugalkräfte oder rotierende Förderelemente und benötigen teilweise Dichtungen oder Ventile. Schlauchpumpen kommen ohne diese Bauteile aus und sind daher besonders robust gegenüber abrasiven oder feststoffhaltigen Medien.
Details: Bei einer Schlauchpumpe wird der elastische Schlauch durch Rollen zusammengedrückt, wodurch ein geschlossener Förderraum entsteht. Durch die Drehbewegung des Rotors wird das Medium von der Saug- zur Druckseite transportiert. Nach Entlastung nimmt der Schlauch seine ursprüngliche Form wieder an und saugt automatisch neues Medium an. Diese Bauweise ermöglicht eine scherarme, selbstansaugende und trockenlaufsichere Förderung – ideal für abrasive, viskose oder empfindliche Medien in Anlagen der Abwasserbehandlung, Biogasproduktion oder Chemie.
Vergleich mit anderen Pumpentypen: Kreiselpumpen und Exzenterschneckenpumpen arbeiten mit rotierenden Rotoren oder Förderschnecken, die auf Wellen montiert werden und nutzen teilweise Dichtungen. Diese Bauweise ist empfindlicher gegenüber abrasiven Partikeln oder Trockenlauf.
Schlauchpumpen punkten mit geringem Wartungsaufwand, schonender Förderung und hoher Betriebssicherheit, während Exzenterschneckenpumpen – wie die FLUX VISCOPOWER – bei hochviskosen Medien oder gleichmäßiger, pulsationsarmer Förderung Vorteile bieten. Fass- und Containerpumpen (z. B. Baureihen F 300 und F 400) punkten durch ihre hohe Mobilität: Sie lassen sich dank geringem Gewicht schnell zwischen Gebinden wechseln und sind – in Kombination mit dem Akkumotor FBM 3100 – völlig unabhängig von Stromanschlüssen einsetzbar. Diese Pumpen sind ideal für den flexiblen Einsatz vor Ort, während Schlauchpumpen typischerweise stationär im Anlagenbetrieb eingesetzt werden.
Bei Anwendungen mit besonders hohen Fördermengen oder Drücken eignen sich zudem die Magnetkreiselpumpe MAGSON, Tauchkreiselpumpen oder Druckluft-Membranpumpen.
Schlauchpumpen sind robust, wartungsarm und vielseitig, haben jedoch Grenzen bei sehr hohen Drücken und Fördermengen. Der Schlauch ist ein Verschleißteil und muss je nach Medium, Temperatur und Betriebsdauer regelmäßig ersetzt werden.
Details: Da das Förderprinzip auf mechanischer Schlauchkompression beruht, ist der Schlauchverschleiß der wichtigste Faktor für Wartungsintervalle und Betriebskosten. Hoch abrasive Medien, hohe Temperaturen oder Dauerbetrieb können die Lebensdauer des Schlauchs verkürzen. Zudem ist der maximale Förderdruck auf etwa 10 bar begrenzt, und der Förderstrom liegt bei maximal 300 m³/h. Ein weiteres Merkmal ist der pulsierende Förderstrom, der bei empfindlichen Prozessen gegebenenfalls durch einen Dämpfer ausgeglichen werden sollte.
Wenn höhere Leistungen erforderlich sind, stehen verschiedene Alternativen zur Verfügung:
- Die Exzenterschneckenpumpe VISCOPOWER ermöglicht gleichmäßige, pulsationsfreie Förderung bei einem Förderdruck bis zu 15 bar – ideal für hochviskose oder scherempfindliche Medien.
- Die Magnetkreiselpumpe MAGSON eignet sich für chemisch aggressive Flüssigkeiten wie Säuren und Laugen und erreicht Fördermengen bis 2 000 l/min.
- Für große Flüssigkeitsvolumen in Tanks oder Becken bieten Tauchmotorpumpen bis zu 330 l/min Förderstrom.
FLUX Schlauchpumpen sind robust, wartungsarm und vielseitig einsetzbar. Sie fördern abrasive, viskose oder feststoffhaltige Medien selbstansaugend, trockenlaufsicher und scherarm – ohne Dichtungen oder Rückschlagventile. Das macht sie besonders zuverlässig bei anspruchsvollen Anwendungen.
Details: Die Schlauchpumpe arbeitet mit einem Schlauchsystem. Nur der Schlauch kommt direkt mit dem Medium in Kontakt, wodurch das Risiko für Leckagen oder Verunreinigungen minimiert wird. Der Schlauch ist das einzige Verschleißteil und lässt sich ohne Werkzeug in wenigen Minuten wechseln – Wartungsintervalle verlängern sich auf bis zu 1–2 Jahre.
Weitere Vorteile: Effizient durch einfache und kostengünstige Wartung und niedrigen Energieverbrauch Hohe Betriebssicherheit durch trockenlaufsicheren Aufbau Selbstansaugend bis mehrere Meter, auch bei viskosen Medien Schonende Förderung für empfindliche oder abrasive Medien Förderdruck bis 10 bar, Fördermenge bis 300 m³/h
Typische Einsatzbereiche: Kläranlagen, Biogasanlagen, chemische Industrie, Wasseraufbereitung.
FLUX Schlauchpumpen fördern bis zu 300 m³/h. Die tatsächliche Leistung hängt vom Schlauchdurchmesser, der Drehzahl und der Mediumviskosität ab.
Der Förderstrom ist proportional zur Drehzahl und lässt sich stufenlos regeln – von Kleinstmengen bis zur maximalen Kapazität.
Die Verfügbarkeit von Zertifikaten (z. B. FOOD, FDA, ATEX) hängt von der Konfiguration und dem eingesetzten Schlauchmaterial ab. Ob ein bestimmtes Modell für Lebensmittelkontakt oder den Ex-Bereich zugelassen ist, ist dem jeweiligen Datenblatt zu entnehmen.
Der maximale Betriebsdruck von FLUX Schlauchpumpen beträgt 10 bar. Der erreichbare Druck hängt vom Schlauchmaterial, der Fördermenge und der Medientemperatur ab.
Eine FLUX Schlauchpumpe arbeitet nach dem Verdrängerprinzip mit einem rotierenden Rotor und zwei gegenüberliegenden Rollen. Diese drücken den flexiblen Schlauch abwechselnd zusammen, wodurch ein abgeschlossener Förderraum entsteht. Durch die Drehbewegung wird das Medium vom Saug- zum Druckanschluss transportiert – gleichmäßig, selbstansaugend und ohne Rückfluss.
Details: Das Funktionsprinzip einer Schlauchpumpe beruht auf drei Phasen:
1. Der Rotor dreht sich, die erste Rolle drückt den Schlauch zusammen – durch Kompression entsteht eine Trennung von Saug- und Druckseite. 2. Auf der Saugseite bildet sich Unterdruck, das Medium wird angesaugt. Zwischen den beiden Rollen entsteht ein hermetisch abgeschlossener Raum, der sich mit dem Rotor weiterdreht und das Medium zum Auslass fördert. 3. Sobald die Rolle den Schlauch freigibt, nimmt dieser seine ursprüngliche Form wieder an und entlässt das Medium auf der Druckseite. Der Zyklus wiederholt sich kontinuierlich.
FLUX Schlauchpumpen fördern dadurch abrasive, feststoffhaltige und viskose Medien besonders schonend und scherarm. Der Roller besteht aus robustem POM, die Schläuche wahlweise aus NRH, NBR oder EPDM. Die Fördermenge hängt ausschließlich von der Drehzahl des Motors und der Pumpengröße ab und kann über einen Frequenzumrichter präzise geregelt werden.
Die Lebensdauer einer FLUX Schlauchpumpe ist hoch und hängt im Wesentlichen vom Medium, der Betriebstemperatur und der Betriebsdauer ab. Bei sachgemäßem Einsatz erreichen die Pumpen Wartungsintervalle von bis zu 1–2 Jahren und eine Gesamtlebensdauer von über 10 Jahren.
Details: Da Schlauchpumpen ohne Dichtungen, Ventile oder Schmiermittel arbeiten, ist der mechanische Verschleiß weitestgehend auf den Schlauch beschränkt. Je nach Medium (z. B. abrasiv, chemisch aggressiv oder viskos), Betriebsdruck und Drehzahl kann die Schlauchstandzeit mehrere tausend Betriebsstunden betragen. Der Schlauchwechsel erfolgt werkzeuglos und dauert nur wenige Minuten.
Bei ordnungsgemäßer Auslegung, optimaler Schlauchwahl (NRH, NBR oder EPDM) und regelmäßiger Inspektion können FLUX Schlauchpumpen eine Gesamtlebensdauer von über zehn Jahren im industriellen Dauerbetrieb erreichen. Der Wartungsaufwand und die Ersatzteilkosten liegen im Vergleich zu Exzenterschnecken-, Magnetkreise- oder Kreiselpumpen meist deutlich niedriger.
FLUX Schlauchpumpen sind einfach zu reinigen, da das Medium nur mit dem Schlauchinneren in Kontakt kommt. Es gibt keine Ventile, Dichtungen oder tote Räume, in denen sich Rückstände ansammeln.
Reinigung:
- Spülung mit geeignetem Reinigungsmedium durch die Pumpe.
- Schlauchwechsel bei Produktwechsel oder Kontaminationsrisiko.
Die Schlauchelemente sind die einzigen Verschleißteile und werden regelmäßig geprüft und bei Bedarf getauscht. Der Schlauch lässt sich ohne Demontage der Pumpe wechseln.
Wartungshinweise:
- Regelmäßige Sichtprüfung des Schlauchs auf Risse, Verschleiß oder Verformung.
- Wartungsintervalle abhängig von Medium, Betriebsdruck und Einsatzdauer.
- Keine Ventile oder Dichtungen, die zusätzlich gewartet werden müssen.